Gisbert zu Knyphausen

Foto: Dennis Williamson

GISBERT ZU KNYPHAUSEN ist einer der angesagtesten Singer/Songwriter Deutschlands. In der selbstironisch-melancholischen, nicht selten etwas rauen Tradition von Element of Crime, Kettcar, Bernd Begemann oder Niels Frevert schreibt er Lieder, die zu Herzen gehen und zugleich den Kopf befreien.
1979 in Wiesbaden geboren studierte zu Knyphausen in den Niederlanden Musiktherapie. Im Herbst 2005 trat er erstmals unter seinem eigenen Namen öffentlich auf. Seit 2006 lebt er in Hamburg.
Nachdem er von der SZ zum »interessantesten ungesignten Songwriter der Nation« ausgerufen wurde, erschien 2008 sein Debütalbum bei PIAS Germany/Rough Trade – eine »Studie über die Schiffbrüchigen des Alltags, die gerade noch so den Kopf über Wasser halten können und trotzdem nicht verlernt haben, Land zu sehen« (plattentests.de). Für 2010 ist sein zweites Album geplant.
In Fritz Katers Industrie-Seifenoper »Tanzen!«, die 2008 unter der Regie von Dagmar Schlingmann am Saarländischen Staatstheater lief, war sein Lied »Sommertag« so etwas wie der Motto-Song. 2009 lag dann dem deutschen Rolling Stone die Live-CD von einem Gisbert-Auftritt in Hamburg bei, so dass 50.000 Menschen im Land die Möglichkeit hatten, ihn zu entdecken. Falls sie ihn nicht schon kannten.
Bei HAM.LIT gibt es nun die zuletzt seltene Gelegenheit, Gisbert zu Knyphausen bei einem kurzen Solokonzert zu erleben.

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»Gisbert zu Knyphausen-Hören ist wie Füße im Sand vergraben, oder wie die Wange an warmes Holz legen. Er hat der Melancholie ihre Würde zurückgegeben«, sagen seine Bookingfreunde bei Kumpelsandfriends. – Recht haben sie!

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Gustav und Band

Foto: Thomas Degen

GUSTAV ist ein Musikprojekt aus Wien, das am ehesten dem Pop mit elektronischen Einflüssen zuzurechnen ist. Eva Jantschitsch ist die Musikerin, die hinter dem Namen Gustav steht. Geboren und aufgewachsen in Graz, lebt Jantschitsch seit 1997 in Wien.
Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst und hat sich unter anderem mit verschie­denen Aspekten der Grafik, der Performance und mit diversen Webprojekten beschäftigt. Ihren ersten Auftritt als Musikerin absolvierte sie beim Frauenbandenfest 2002, begleitet von einem Kinderkassettenrecorder. In diesem feministischen Kontext entstanden Netzwerke, die bis heute bestehen. Bei der Veröffentlichung ihres ersten Albums, Rettet die Wale, hat Eva Jantschitsch den Großteil der Arbeit, wie Aufnahme, Cover Artwork, Elektronische Samples und Edition, selbst und mit minimalen Mitteln zu Hause entwickelt. Erst für die Aufnahme des Gesangs ging sie ins Studio. Gemeinsam mit dem Volxtheater Favoriten gestaltete sie die Liederabende Was wir sind, sind wir durch sie (2004) und Eine Changsong-o-Perücke trägt sich selbst (2005). Im Rahmen einer Auftragsarbeit für die Wiener Festwochen komponierte sie Teile der Musik für das Stück »Draußen tobt die Dunkelziffer« von Kathrin Röggla und die Filmmusik zu Sepp R. Brudermanns Dokumentarfilm »5 1/2 Roofs«.
2005 wurde Gustav mit dem Amadeus Austrian Music Award als »FM4 Alternative Act des Jahres« ausgezeichnet.Im Anfang 2007 erschienenen Album des Musikers Rainer Binder-Krieglstein »Alles verloren« ist sie Sängerin beim Stück »Piraten«. Ebenfalls Anfang 2007 erschien das Album »Dont let them down« der Band »Lichtenberg« mit dem Stück »Yola« von Agenda Lobkov (Eva Jantschitsch/Verena Brückner).

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»Bei Eva Jantschitsch alias Gustav wird melancholische Niedlichkeit zur subversiven Strategie.« (intro.de)

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Im Mai 2008 erschien Gustavs zweites Album »Verlass die Stadt«.
Bei Live-Auftritten wird Gustav von Oliver Stotz (Gitarre) und Elise Mory (Keyboard) begleitet.

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Gustav auf MySpace: http://www.myspace.com/gustavofficial

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