Stefan Beuse

Foto: Diana Fabricatore

STEFAN BEUSE, 1967 in Münster geboren, lebt mit seiner Familie in Hamburg. Er arbeitete u.a. als Texter, Fotograf und Journalist (für Die Zeit, Die Welt, Frankfurter Rundschau, etc.); er schreibt Erzählungen, Romane, Drehbücher sowie gelegentlich Buch– und Filmkritiken. Stefan Beuse gewann zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg–Bachmann–Wettbewerb in Klagenfurt 1999 und den Hamburger Förderpreis für Literatur (1998 und 2006). Im Frühjahr 2005 war er Poet in Residence an der Cornell University in Ithaca, New York, und Gastdozent für deutschsprachige Gegenwartsliteratur. 2006 gewann er zusammen mit Till Endemann den Magnolia Award in Shanghai für das beste Drehbuch (Verfilmung des Romans KOMETEN). Über seinen jüngsten Roman ALLES WAS DU SIEHST schreibt Claudia Voigt im Spiegel: »Stefan Beuse erzählt berauschend von einer Welt unterhalb der Wirklichkeit: Jeder, der dieses soghafte Buch liest, wird es anders lesen.«
Veröffentlichungen (Auswahl): 2000 KOMETEN (Kiepenheuer&Witsch), 2001 GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR HAMBURG (Piper), 2002 DIE NACHT DER KÖNIGE (Piper), 2003 MEERES STILLE (Piper), 2004 LAUTLOS. BUCH ZUM FILM (Fischer), 2009 ALLES WAS DU SIEHST (C.H.Beck Verlag).

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Ann Cotten

Foto: Suhrkamp

ANN COTTEN, geboren 1982 in Iowa, aufgewachsen in Wien, lebt seit 2006 in Berlin. Studium der Germanistik, Abschluss mit einer Arbeit über die Liste in der Konkreten Poesie. Für ihr Debüt FREMDWÖRTERBUCHSONETTE wurde Ann Cotten 2007 mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis ausgezeichnet, 2008 erhielt sie das George-Saiko-Reisestipendium und den Clemens-Brentano-Förderpreis der Stadt Heidelberg. »Ab und zu taucht ein Wunderkind auf. (…) Denn diese ›Fremdwörterbuchsonette‹ sind ein Füllhorn an virtuosen Etüden, guten und fiesen Gefühlen, rasanten Schlauheiten und gewitzten Verführungen«, schreibt Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau.
Veröffentlichungen: 2008 FREMDWÖRTERBUCHSONETTE. Im Juni 2010 erscheint FLORIDA-RÄUME (beide im Suhrkamp Verlag).

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Dalibor

Foto: Ken Yamamoto

DALIBOR, geboren 1975 in Frankfurt am Main, ist Beat-Boxer von Kindesbeinen an. Seit 2002 schreibt er seine Texte ausschließlich für den Vortrag auf der Bühne. Dalibor ist Mitgründer des Spoken-Word-Kollektivs »WordAlert« und war Mitglied im Ensemble von Micheal Lentz bei der Uraufführung des »Boxgesangs« im Rahmen der musicaviva08. Preise und Auszeichnungen u.a.: 2005 Saarbrückener city-solar-award, 2007 Berliner slam2007 (Vizemeister mit »WordAlert«).
Veröffentlichungen: Schulwege. so Gedichten (James & Warrington 2006).

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Michael Ebmeyer

Foto: Martina Lüdicke

MICHAEL EBMEYER, geboren 1973, wuchs in Bielefeld auf. Er studierte in Tübingen und Barcelona, heute lebt er als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer in Berlin. Mit der Gruppe Fön bringt er »Texte an Musik« auf die Bühne. Von Michael Ebmeyer liegen bislang vor: »Henry Silber geht zu Ende« (Erzählungen), »Plüsch« (Roman), »K. L. McCoy, Mein Leben als Fön« (Abenteuerroman, im Autorenkollektiv), »Achter Achter« (Roman) und »Gebrauchsanweisung für Katalonien« (Reisebuch). Über den 2009 erschienenen Roman »Der Neuling« (Kein&Aber) schreibt die taz: »Eine leidenschaftliche Hommage an die Kraft der Musik und an Sibirien«.

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Daniel Falb

Foto: Timm Kölln

DANIEL FALB, geboren 1977 in Kassel, lebt seit 1998 in Berlin, wo er Physik und Philosophie studiert. Er veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, darunter in EDIT, ZWISCHEN DEN ZEILEN und LYRIK VON JETZT (DuMont, 2003). Für seine Gedichte erhielt Daniel Falb neben Stipendien 2001 den Literaturpreis Prenzlauer Berg. Sein Lyrikdebüt DIE RÄUMUNG DIESER PARKS wurde mit dem Lyrikdebütpreis 2005 von Kunst:Raum Sylt-Quelle und dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) ausgezeichnet. »Falb glückt es wie nur wenigen, die Alltagssprache der Spannung des Gedichts auszusetzen, seiner rhythmischen und semantischen Komplexität. (…) Das Erstaunlichste freilich ist: Daniel Falbs Gedichte machen Spaß.« – Der Tagesspiegel
Veröffentlichungen: 2003 DIE RÄUMUNG DIESER PARKS, 2009 BANCOR (beide bei kookbooks).

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Patrick Findeis

Foto: Marko Lipus

PATRICK FINDEIS, 1975 geboren, lebt in Berlin. Nach Handwerkslehre und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Komparatistik, Psychologie und Kommunikations­forschung. Findeis ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Für einen Auszug aus seinen Debütroman KEIN SCHÖNER LAND (DVA) erhielt er 2008 den 3sat-Literaturpreis in Klagenfurt. »Patrick Findeis ist ein ungemein dichter, schmerzlich verschwiegener Roman gelungen, eine Neubegründung des Provinzromans.« – Sigrid Löffler, Deutsche Welle.
Veröffentlichungen: 2009 KEIN SCHÖNER LAND (DVA).

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Finn-Ole Heinrich

Foto: Dylan Thompson

FINN-OLE HEINRICH, geboren 1982, aufgewachsen in Cuxhaven, studierte Film in Hannover. Jetzt lebt er in Hamburg. Zahlreiche Preise, u.a. Kranichsteiner Förderpreis 2008, Hamburger Förderpreis 2009. »Finn-Ole Heinrich geht nah an seine Figuren ran, erzählt ohne Deckung: direkt, klar und genau.« – Christian Möller, WDR 1Live
Veröffentlichungen: 2005 DIE TASCHEN VOLL WASSER, Erzählungen, 2007 RÄUBERHÄNDE, Roman, 2009 GESTERN WAR AUCH SCHON EIN TAG, Erzählungen, 2009 AUF MEINE KAPPE, Hörbuch (alle im Mairisch Verlag).

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Friederike von Koenigswald

Foto: privat

FRIEDERIKE VON KOENIGSWALD, geboren 1970 in München, Studium Kulturmanagement und Freie Kunst in Hildesheim, lebt seit 1999 als freie Texterin und Autorin in Berlin. Auszeichnungen: 2002 Klagenfurter Literaturkurs, 2004 Literaturpreis Prenzlauer Berg, 2004 Künstlerdorf Schöppingen, 2006 Debütpreis Poetenladen, 2007 Autorinnenforum Rheinsberg.
Veröffentlichungen: Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien.

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Benjamin Maack

Foto: privat

BENJAMIN MAACK, geboren 1978 in Winsen/Luhe, lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Hamburg. Seit 2005 Mitglied von Macht e.V.
Veröffentlichungen: 2004 DU BIST ES NICHT, COCA COLA IST ES, Gedichte, 2007, DIE WELT IST EIN PARKPLATZ UND ENDET VOR DISNEYLAND, Erzählungen (beide Minimal Trash Art), außerdem in verschiedenen Anthologien.

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Kristof Magnusson

Foto: Thomas Dashuber

KRISTOF MAGNUSSON, 1976 in Hamburg geboren, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík. Er lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin und hat mehrere Theaterstücke geschrieben. Sein erfolgreichstes Stück MÄNNERHORT lief an über 30 Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Berlin mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka. Zur Zeit (Winter 2009/10) läuft es im Theater in der Basilika in Hamburg. Seine Arbeit als Theater- und Prosaautor wurde mit zahlreichen Stipendien gefördert. Sein Debütroman ZUHAUSE wurde 2006 mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet.
Veröffentlichungen: 2005 ZUHAUSE, Anfang 2010 erscheint Magnussons neuer Roman DAS WAR ICH NICHT (beide im Verlag Antje Kunstmann)

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Clemens Meyer

Foto: Jürgen Bauer

CLEMENS MEYER, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ALS WIR TRÄUMTEN, für den er zahlreiche Preise, darunter den Mara-Cassens-Preis, erhielt. 2008 folgten die Erzählungen DIE NACHT, DIE LICHTER, die unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurden. Die Welt schreibt dazu: »Der Boxer und der Hundefreund, der Maler und der Junkie – sie leuchten hell und warm in der Dunkelheit und Kälte, in die sie gestellt sind. (…) Da ist Meyer dann ganz nah bei Ralf Rothmann, bei Raymond Carver, ganz nah bei Denis Johnson. Und ein höheres Lob ist im Moment nicht zu vergeben.«
Veröffentlichungen: 2006 ALS WIR TRÄUMTEN, 2008 DIE NACHT, DIE LICHTER. STORIES. Im Frühjahr 2010 erscheint GEWALTEN. EIN TAGEBUCH (alle im S.Fischer Verlag)

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Tilman Rammstedt

Foto: Stefan Maria Rother

TILMAN RAMMSTEDT wurde 1975 in Bielefeld geboren und lebt in Berlin. Er ist Texter und Musiker bei der Gruppe »Fön«. Er gewann zahlreiche Preise, u.a. den open mike 2001, den Ingeborg-Bachmann-Preis 2008 und den Literaturpreis der Wirtschaft 2009. Über seinen jüngsten Roman DER KAISER VON CHINA schreibt der KulturSPIEGEL: »Dieser Roman ist wie ein Film der Coen-Brüder, einer von denen mit weniger Leichen. (…) auf eine Weise erheiternd, wie es in der deutschsprachigen Literatur selten zu lesen ist. ›Der Kaiser von China‹ ist ein unterhaltsames Buch, nicht seicht, nicht zotig, nicht besserwisserisch (…) Es ist einfach ungeheuer unterhaltsam. Seltene Kunst.«
Veröffentlichungen: 2003 ERLEDIGUNGEN VOR DER FEIER, 2005 WIR BLEIBEN IN DER NÄHE, 2008 DER KAISER VON CHINA (alle im DuMont Verlag)

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Donata Rigg

Foto: privat

DONATA RIGG, geboren 1976 in Konstanz, studierte bis 2002 Theaterwissenschaften, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und bis 2007 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie arbeitete als Regieassistentin und Dramaturgin am Theater (Hochschule für Schauspiel »Ernst Busch« in Berlin, Landestheater Dessau), als Drehbuchlektorin (u.a. für Senator Film GmbH) und schrieb Buchrezensionen. Sie war 2005 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und erhielt 2006 den Künstlerförderpreis der Stadt Friedrichshafen. 2007/09 war sie Stipendiatin der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart. 2010 wird sie im Rahmen des Programms »Auswärtsspiel« im Gerhart-Hauptmann-Haus/Agnetendorf (Polen) zu Gast sein. Rigg ist derzeit als Autorin und Lektorin tätig und arbeitet an ihrem ersten Roman.
Veröffentlichungen: in verschiedenen Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien und Zines, u.a. Bella Triste, junge welt, »Entdeckungen II« (Literarisches Colloquium Berlin) und »Oh, don’t get carried away« (kunstprojects berlin).

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Monika Rinck

Foto: Timm Kölln

MONIKA RINCK, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale, lebt als Autorin in Berlin. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg 2001, dem Lyrik-Stipendium der Stiftung Niedersachsen 2003, dem Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2006, dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI 2006, dem Ernst-Meister-Preis für Lyrik 2008 und dem Arno-Reinfrank-Preis 2009 ausgezeichnet. »Monika Rinck setzt mit großer Konsequenz auf ein seltenes Pferd (…) erstens auf die Fehlbarkeit der Sprache, auf die quälende, nie vollkommene Nichtsnutzigkeit der Wörter, und sie besteht darauf, dass nur in der Erforschung genau dieses Mangels die richtige Gestalt der verfehlten menschlichen Existenz aufscheint.« – Marcus Hammerschmitt, Die Lust am Wort
Veröffentlichungen: 2001 BEGRIFFSSTUDIO 1996–2001 (Edition Sutstein, fortgeführt unter WWW.BEGRIFFSSTUDIO.DE), 2004 VERZÜCKTE DISTANZEN, Gedichte (zu Klampen Verlag), 2006 AH, DAS LOVE–DING! EIN ESSAY (kookbooks) 2007 ZUM FERNBLEIBEN DER UMARMUNG (kookbooks) und 2009 HELLE VERWIRRUNG/Rincks Ding- und Tierleben. Gedichte/Texte und Zeichnungen (kookbooks)

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Verena Roßbacher

Foto: Sarah Schlatter

VERENA ROSSBACHER, geboren 1979 in Bludenz/Vorarlberg, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte 2009 mit dem Roman VERLANGEN NACH DRACHEN, der von der Kritik hymnisch besprochen wurde. Richard Kämmerlings schreibt in der FAZ: »Verena Roßbacher ist eine Meisterin schleichender Übergänge von der Normalität in komplette Verwirrung. Dazu setzt sie mit sprachlicher Könnerschaft die personale Perspektive und den Inneren Monolog ein, so dass kein Blick von außen auf die autistischen Figuren fällt. Einig aber dürfte man sich über die Tatsache werden, dass hier ein ganz und gar ungeheuerliches Buch vorliegt.«
Veröffentlichung: 2009 VERLANGEN NACH DRACHEN (Kiepenheuer&Witsch)

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Ulrike Almut Sandig

Foto: Nils Kinder

ULRIKE ALMUT SANDIG wurde 1979 in Großenhain (Sachsen) geboren und wuchs bei Riesa auf. Nach einem Arbeitsjahr in Frankreich zog sie 1998 nach Leipzig, wo sie heute lebt. Sie unternahm Sprachreisen nach Indien, gründete mit Marlen Pelny die Literatursache AUGENPOST (Gedichte für alle) und nahm 2004 ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig auf. Ihr Journalistikstudium brach sie ab, ihr Magisterstudium in Religionswissenschaft und moderner Indologie schloss sie 2005 ab. Sie veröffentlicht Lyrik, Prosa, Hörspiel und war Redakteurin der Literaturzeitschrift EDIT. Einige ihrer Gedichte wurden ins Englische, Französische, Polnische und Türkische übersetzt. Für ihre »lakonischen Gedichte, fern von Tempo und zerebraler Gegenwart« (Paul Jandl, NZZ) erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2009 den Leonce-und-Lena-Preis.
Veröffentlichungen: 2005 ZUNDER (Connewitzer Verlagsbuchhandlung), 2007 STREUMEN (Connewitzer Verlagsbuchhandlung). Im Frühjahr 2010 erscheint im Schöffling Verlag ihr Prosa-Debüt FLAMINGOS. GESCHICHTEN.

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Friederike Trudzinski

Foto: Petra Kohl

FRIEDERIKE TRUDZINSKI, 1982 in Aachen geboren, aufgewachsen in Hamburg, wo sie auch heute lebt. Trudzinski liest seit Jahren dort, wo junge Literatur stattfindet. Im gesamten Bundesgebiet, aber auch in der Schweiz und Ungarn, u.a. auf Einladung des Goethe-Instituts. Über ihre Auftritte schreibt das ADAC Reisemagazin: »Bei ihren Lesungen wirkt sie manchmal ganz aufgeregt. Das ist dann immer äußerst reizend. Wie ihre Kurzgeschichten«, und resümiert: »Steht sie auf der Besetzungsliste, hat sich der Abend schon gelohnt.« Trudzinski war Mitveranstalterin der Münchner Lesereihe »Westend ist Kiez« und Autorin einer regelmäßigen Kolumne bei jetzt.de. Ein Theaterstück von ihr wurde im Rahmen des Projekts »Bunnyhill« in den Münchener Kammerspielen aufgeführt.
Veröffentlichungen: 2007 BORIS, SIEBEN KURZGESCHICHTEN (Minimal Trash Art).

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Jan Wagner

Foto: Maritta Iseler

JAN WAGNER, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik (Charles Simic, James Tate, Simon Armitage, Matthew Sweeney, Robin Robertson, Michael Hamburger u.v.a.), freier Rezensent (Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel u.a.) sowie bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel »Die Außenseite des Elementes«. Für seine Lyrik erhielt er u.a. den Hamburger Förderpreis für Literatur (2001), den Christine-Lavant-Publikumspreis (2003), den Mondseer Lyrikpreis (2004), den Anna-Seghers-Preis (2004), den Ernst-Meister-Preis (2005), sowie den ersten Wilhelm-Lehmann-Preis (2009).
Veröffentlichungen: 2001 PROBEBOHRUNG IM HIMMEL, 2004 GUERICKES SPERLING und 2007 ACHTZEHN PASTETEN (alle im Berlin Verlag). Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er die Anthologien LYRIK VON JETZT. 74 STIMMEN (DuMont, 2003) und LYRIK VON JETZT ZWEI. 50 STIMMEN (Berlin Verlag, 2008), sowie das Buch DER WALD IM ZIMMER. EINE HARZREISE (Berliner Taschenbuch Verlag, 2007).

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